"PITCH" 

Theatraler Rundgang 

Premiere am 9. August 2020 

Lantz'scher Skulpturenpark Düsseldorf Lohausen

Kunsthalle Düsseldorf

Regie: Julia-Huda Nahas
Autor: Stephan Kaluza
Dramaturgie: Verena Meis
Mit Philipp Alfons Heitmann, Josia Krug und Hanna Werth


„Niemand kann das mit absoluter Sicherheit sagen, aber die Aussichten sind gering. Alles befindet sich im direkten Einschlagsgebiet, die zu erwartende Asche wird dort eine Blase in der Atmosphäre bilden, darunter wird menschliches Leben kaum noch möglich sein. Und selbst wenn einige unversehrte Orte übrigbleiben sollten, was glauben Sie, wird dann los sein? Millionen werden übereinander herfallen, um dort hin zu gelangen, ein wirklich unvorstellbares Szenario.“

Die Episodenstücke von Stephan Kaluza stellen ihre ProtagonistInnen in alltäglichen Umgebungen vor – und ebenso normal hören sich zu Beginn die Gespräche an, bis sich Störungen und Absurditäten einschleichen, die schließlich in nahezu surreale Szenarien münden. Den Beteiligten ist eine Realitätsferne anzumerken, die aus der Unsicherheit ihrer Leben zwischen Wirklichkeit und medialer Welt entspringt.  

 

 

Presse:

 

(NRZ/Pamela Broszat) (...) Es ist erfüllend zu erleben, wie organisch sich die Szenen in den Lantz'schen Park einfügen, die Skulpturen als Bühnenbild genutzt werden. Auch der Umgang mit dem Fluglärm ist beeindruckend. Donnert ein Flieger über den Lohausener Park hinweg, unterbrechen die Darsteller ihr Spiel, starren den Flugzeugen am Himmel nach, bis diese entschwinden. Das Trio Hanna Werth, Philipp Alfons Heitmann und Josia Krug bietet 60 Minuten lang großartige Unterhaltung. (...)

(TheaterPur/Dietmar Zimmermann) (...) Harmlos und alltäglich beginnen die vier Episodenstücke, doch schnell stellen sich Irritationen oder zumindest Fragen ein: manchmal zuerst auf der Bühne. (...) Fragwürdigkeiten und Absurditäten häufen sich, und viele der Episoden enden mit einer überraschenden Wendung, deren schwarzer Humor verblüfft. (...) Hanna Werth, Philipp Alfons Heitmann und Josia Krug erwecken die Geschichten im Lantz'schen Park auf unterhaltsame, intelligente Weise zum Leben. Heitmann ist der variabelste von den dreien, der mal aufgebracht, mal zynisch, mal verletzt reagiert; Josia Krug ist in seinen beiden Rollen ein Filou, der scheinbar kein Wässerchen trüben kann, aber es faustdick hinter den Ohren hat, und Hanna Werth gelingt es am überzeugendsten, innerhalb einer einzigen dieser nur ca. 15 Minuten kurzen Episoden einer Figur eine Entwicklung zu geben: von der gestressten, etwas zickigen Karrierefrau zur nachdenklichen, zur Überprüfung ihres Rollenmusters bereiten Ehefrau. (...) „The Park Is Mine“ hat Julia Bünnagel ihr im Skulpturenpark ausgestelltes Werk genannt: Die Schauspieler haben sich den Park auf unterhaltsame Weise angeeignet.

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© 2018 by Julia-Huda Nahas

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