Von Jean-Paul Sartre

 

25.09.2015 Premiere in der TanzFaktur, Köln

Regie und Ausstattung: Julia-Huda Nahas  
Mit Joris Schwarz, Judith Deussen und Anika Kern


"Wenn meine Beziehungen schlecht sind, begebe ich mich in die totale Abhängigkeit von anderen. Und dann bin ich tatsächlich in der Hölle. Und es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen." (Jean-Paul Sartre)

Drei Menschen, die sich zuvor noch nie begegnet sind, werden nach ihrem Ableben von einem mysteriösen Diener in einen Raum eingeschlossen. Ohne Fenster, mit künstlichem Licht, das man nicht abdrehen kann und ohne Ausweg wird schnell klar, dass sich die drei in der „Hölle“ befinden. In einem Machtspiel versuchen Garcin, Inès und Estelle sich wechselseitig zu beherrschen - und scheitern. Jean-Paul Sartres „Geschlossene Gesellschaft“ zeigt eine Hölle, in der Selbsttäuschung und Unaufrichtigkeit den anderen gegenüber nicht mehr funktionieren und so stellt sich die Frage: Wo ist eigentlich der Folterknecht?             

"GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT"

© 2018 by Julia-Huda Nahas

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